Nächster Auftritt: 26.7.2012 im Schlachthof Wiesbaden. Mit BILDungslücke und Chinese Wrist Burn


Kiffer ins KZ!

11.September.2011 - 09:50 abgelegt unter: Internet|Meinung | 659 mal gelesen | Keine Kommentare |

Dank Wikileaks erfährt man jetzt, wie jemand in den Genuss als Terrorverdächtiger kommt.

Das Dokument mit der ID 06FRANKFURT7924 beschreibt die Hintergründe um den Fall des angeblichen geplanten Anschlag auf den Frankfurter Flughafen von 2006. Damals schrieb die BILD Zeitung voller Panik: Terroristen wollten Flugzeug sprengen.

Es wurden sechs arabisch stämmige Männer verhaftet und dann später wieder frei gelassen, als sich heraustellte es war alles nur ein Scherz oder wie es in dem Dokument steht a naive discussion rather than a sophisticated terror plot. Die haben also am Telefon ein paar Scherze gemacht. Kann ja auch niemand ahnen, dass der Staatsschutz mithört. Aber warum wurde das Telefon abgehört?

According to Zintel [Sicherheitsbeamter des Flughafens], the employee had been suspected of
involvement in small-scale drug trafficking (fewer than ten grams of marijuana) and therefore German authorities were monitoring his phones. This monitoring lead to authorities uncovering his conversations with the suspected terrorists
regarding the plot to place a bomb on an aircraft, prompting the searches and questioning.

Also noch mal: In Hessen werden die Telefone angehört, weil jemand in den Verdacht gerät mit geringen Mengen an Gras zu gehandelt zu haben!

JaJa, der Staat muss die Augen aufhalten, jeder Kiffer in den Knast oder wie wir es in einem Lied schon ausdrückten Kiffer ins KZ!

Legalisierung Sofort!

Ein Nachtrag: Sehr schön paßt auch diese Meldung dazu, die Antiterror Maßnahmen dienen in erster Linine dazu Kiffer zu fangen.

Eine Liste der Gegner der Meinungsfreiheit

9.Dezember.2010 - 10:01 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1111 mal gelesen | Keine Kommentare |
  • Amazon

    Amazon sperrt Wikileaks von seinen Cloudservern aus und begründet es mit einem Verstoß gegen die AGB. So zuverlässig ist eine Firma, die die Netze vieler Firmen via Cloudcomputing betreut. Kein Gerichtsbeschluss, keine Kündigungsfrist, einfach mal den Server abschalten.

  • Paypal

    Auch hier das gleiche Prozedere: kein Urteil, keine Fristen, wegen Verstoß der AGB werden die Zahlungen an Wikileaks eingestellt. Stell dir vor du gehst zu deiner Bank und die sagen dir: “So! Du hast gegen die AGB verstossen, deshalb kriegst du dein Geld nicht mehr, Ätsch!”. Ist es das, was du von deiner Bank erwartest? Fuck Paypal!

    Paypal hat die Gelder auf den Konten mittlerweile wieder frei gegeben. Die Konten sind aber weiterhin gesperrt.

  • Mastercard und Visa

    Grund für das Vorgehen sei die Regel, wonach Kunden gesperrt würden, die „illegale Handlungen direkt oder indirekt unterstützen oder erleichtern“, sagte der Sprecher demnach.

    Doch nirgends wird erklärt, wer diesen Verstoß festellt, bzw. erweckt es auch hier den Anschein, es wird nach Gutdünken entschieden (oder dem Druck einer Regierung, auch wenn es alle dementieren) wann, wer, wie gegen die Regel verstossen hat. Also Willkürlich!

    Ergänzung 10.12.2010: Nicht nur, dass sie eine Organisation, die kein Gericht der Welt bisher verurteilt hat, sperren, nein, sie haben auch keine Probleme damit mit zweifelhafteren Extremen Organsisationen Geld zu verdienen.

  • Twitter?

    Hier geht es um einen Account, der die gestrigen DDoS Angriffe auf Mastercard und Visa, bei Twitter kommentierte. Aber so sind sie, die Friede-Freude-Eierkuchen Firmen. Bei dem kleinsten Gegenwind wird er Schwanz eingezogen.

  • everyDNS

    Diese Aussage ist für eine Firma, die eine wichtige Aufgabe für die Infrastruktur des Internets hat, ein Armutszeugnis. Es gehört zu den Standardaufgaben von solchen Firmen DDoS Angriffe abzuwehren. Wenn sie das nicht können, sollen sie ihren Laden dicht machen:

    Doch das [andere Nutzer beeinträchtigen] habe Wikileaks indirekt durch die anhaltenden DDoS-Angriffe auf die Whistleblower-Webseite getan. Die Angriffe hätten die Stabilität des Dienstes gefährdet, auf dem rund 500.000 weitere Domains gehostet werden.

    Das seltsame ist aber, seit wikileaks auf eine Schweizer Domain umgezogen ist, gab es keine Angriffe mehr. Hat der CIA oder wer dahinter steckt, wirklich die Angriffe aufgegeben, als wikileaks von .org nach .ch gezogen ist? Oder sind die Behauptungen der Attacken auf den Wikileaks Server nur ein Vorwand für Amazon und everyDNS?

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