Auch ich habe meinen Namen unter die Online Petition gegen die Internetzensur unter dem Deckmantel des kampfes gegen Kinderpornographie gesetzt. Da bis jetzt (23.5.2009 >90.000) weit mehr als die nötigen 50.000 Unterzeichner zusammen gekommen sind, ist eine weitere Unterstützung des Antrags nicht mehr nötig, aber mittlerweile tobt ein Kampf um dieses Gesetz, der alle Befürchtungen noch schlimmer erscheinen läßt.
Worum geht es?
Das Gesetz soll angeblich Kinderpornographie im Internet bekämpfen. Zu diesem Zweck hat sich die Familienministerin einen perfiden Plan ausgeheckt. Das BKA soll eine Liste erstellen, auf der Seiten mit kinderpornographischen Inhalt stehen, die dann von den Internetprovidern “gesperrt” werden sollen.
Das klingt erstmal vernüftigt, zumindest wenn man gegen diese Art der sexuellen Vorliebe ist und ich gehe davon aus, dass niemand unserer Leser es nötig hat seine Bedürfnisse von Kindern befriedigen zu lassen. Doch Ursula von Leyen hält eine nicht unbeträchtlichen Teil der Internetuser für solche. Zumindest einen Großteil derer die gegen diese Sperre sind. Doch die Sperre ist in Wirklichkeit nur ein Feigenblatt vor Long Dong Silver Schwanz, die weder eine echte Hürde darstellt noch eine einzige Seite mit solchen Inhalten aus dem Netz nimmt. Sie verhindert also nicht solche Seiten, gibt aber gleichzeitig dem Staat ein Instrument in die Hand das jeder Zensurbehörde das Herz vor Freude höher schlagen läßt.
Eine “Sperre”?
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