Freiheit heißt nein zur GEMA

12.Februar.2012 - 09:44 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1441 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |

Der Spiegel hat im Rahmen der Diskussion um ACTA einen herrlich entlarvenden Artkel veröffentlicht: Die Feinde derContentmafia sind Heuchler. Im Schlusssatz wird behauptet:

Wer die Marktwirtschaft akzeptiert, aber Urhebern das Recht aufs Wirtschaften abspricht, ist ein Heuchler.

Der Artikel ist Unsinn, weil:

  1. Die Contentmafia sind nicht die Urheber
  2. Das Urheberrecht ist das Gegenteil von Martkwirtschaft, es ist ein Schutz eines Monopols auf ein bestimmtes Produkt
  3. Die Freiheit des Urhebers wird JETZT eingeschränkt. Wer Mitglied bei der GEMA ist darf seine Lieder nicht kostenlos verteilen.

Aber die ganze Angelegenheit ist noch schlimmer, denn Aktuell wird mit Hilfe der GEMA unkommerzielle Kultur platt gemacht und damit auch die Auftrittsmöglichkeiten, für Bands wie uns.

KTS Freiburg vs. GEMA

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Sag’ nein zu ACTA!

28.Januar.2012 - 10:53 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1544 mal gelesen | 1 Kommentar |

Nein zu ACTA!

SOPA und ACTA

Momentan gibt es einige Aufregung um das brinsante Thema Internetzensur und Urheberschutz. Die Stichworte sind ACTA und SOPA.

Mit diesen Gesetz (SOPA) und Abkommen (ACTA) sollen die Urheberrechte, vor allem der amerkinaischen Filmindustrie geschützt werden. Einerseits dadurch, dass die Hoster und Online Anbieter verantwortlich gemacht werden sollen, wenn geschützte Werke auf ihrem Servern sind und anderseits durch internationale Vereinbarungen, die ebenfalls die Bestrafung von Anbieter und auch Nutzern vorsehen.

Wenn diese Gesetze in Kraft treten, ist es den Ausbeutern der Musik- und Filmindustrie möglich ohne ein Verfahren, Seiten zu sperren und vom Netz nehmen zu lassen und die Musikhörer strafrechtlich verfolgen zu lassen. Wie das aussehen soll, zeigt das Beispiel Megaupload. Da werden mal alle verantwortlichen Personen weltweit festgenommen, alle Server beschlagnahmt und somit alle Daten von allen Nutzer aus dem Netz genommen, auch unsere Aufnahmen (Die sind aber glücklicherweise wieder online).

Das auf der anderen Seite solche Angebote auch für Musiker gut sind und es nicht nur darum geht, irgendwas zu klauen – kann man eine Musikaufnahme klauen? – steht dabei nicht zur Debatte. Gerüchteweise soll Megaupload auch an einem Dienst gearbeitet haben, der die Verwertungsindustrie wohl stark unter Druck gesetzt hätte. Wenn Megabox an den Start gegangen wäre, hätten vielleicht auch noch mehr Musiker gemerkt, dass sie gar kein Label brauchen.

Dank digitaler Technik ist es heute einfach und billig Aufnahmen, millionenfach zu vervielfältigen und über’s Internet verfügbar zu machen. Und je einfacher diese angeboten wird, um so mehr wird sie verbreitet. Doch darum geht es der heutigen Musikindustrie gar nicht. Sie wollen ein Produkt verkaufen, ein Produkt, was es heute so in der Form gar nicht mehr zu geben braucht, Tonträger!

Ohne diese wird das Geschäftsmodell überflüssig und ist deshalb seit Jahren unter Druck. Um aber weiterhin ihr Milliardengeschäfte zu sichern, werden alle kriminalisiert, die nicht dieses Produkt kaufen sondern die Musik hören wollen.

Es geht also letztlich um die Freiheit Musik zu hören und betrifft daher uns alle, wenn wir in Zukunft mit einem Bein im Knast stehen, weil ein Rechtverwerter seine Millionengewinne dahinschwinden sieht und weitere Filehoster vom FBI zugemacht werden.

Wenn es keine kostenlose Möglichkeit mehr gibt Musik zu verbreiten, ist DAS das Ende der Musik!

Und nicht wie es so oft kolportiert wird, wenn die Einnahmen von Labels geschützt werden, die braucht heutzutage kein Künstler.

Nachtrag: Hier noch ein paar Links mit nützlichen Informationen, wo die Wichtigkeit und das Vorgehen dieser ganzen Sachen erklärt werden:

Filesharing saugt – auch für die Künstler

23.Oktober.2010 - 12:35 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1342 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |
Underground

Wir sind ja bekanntermaßen restriktive Gegner des Copyrights bzw. Urheberrecht wie es momentan ausgenutzt wird, um millionenfach Musikliebhaber zu kriminalisieren.

Jetzt hat sich mal ein Betroffener die Mühe gemacht, zu analysieren, welche Auswirkungen ein plötzliches auftauchen seines Produkts (ein Comic) auf einer Filesharing Seite hatte.

Der Comic Underground von Jeff Parker und Steve Lieber tauchte eines Tages bei 4chan, einem Image-Board, wo jeder Bilder hochladen kann, auf. Anstatt Anwälte einzuschalten und die üblichen Repressialien gegen die eigenen Fans zu starten, schrieb Steve Lieber in die Kommentare:

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Schützt die Kultur!

26.Juni.2009 - 12:56 abgelegt unter: Internet | 1104 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |

Naja, der Titel klingt ein wenig hochgestochen. Aber wer Online Petitionen mag, sollte sich diese mal anschauen.

Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Und wer mal Konzerte veranstaltet hat, wo irgend so ein blöder Sozialarbeiter sitzt, der kennt diese Zettel, die die Band ausfüllen muss. Und wer nicht aufpaßt hat plötzlich eine Rechnung über 150 EUR von der GEMA im Briefkasten, obwohl bei der Veranstaltung nur 50 Leutz da waren.