Viel o sofie
Das Gute und das Böse, sind herrliche Artikel.
Ich sitz’ grad zu Hause rum und denk mir, “was ist eigentlich das Böse?” – ein neuer Text? – die Antwort gibt mir vielleicht Wikedia, die weisetste unter den Weisen ..
Wer nicht an die Existenz (standpunktunabhängiger) deontologischer Normen glaubt, kann diese immerhin darin gerechtfertigt sehen, allgemeine Werteinsichten mit höchster Dringlichkeit einzuschärfen. Normative Ethik hat, so Mieth, ihre Stärke in der Abgrenzung des Bösen und damit im Gewinn eines Rahmens für das Gute und ist demnach entweder formal oder kasuistisch
Jaaaa – ähm, ich glaub so hab ich das auch immer gesehen.
Trotzdem Frage ich mich, worauf ruhen diese komplexen Werturteile
auf einfachen Werteinsichten ruhen komplexere Werturteile auf, die aus dem Wertkonflikt erst entstehen – aber auch einfache Werteinsichten sind schon keineswegs selbstverständlich. Die dafür nötige Kompetenz beruht auf Erfahrung als integrierender Aneignung (nicht als Empirie, sondern als Experienz, die durch symbolische Muster vermittelt wird)
Nun würde es mich interssieren, was eigentlich das Gute ist:
Einige traditionelle Theorien über die Strukturen der Wirklichkeit (Ontologie) bezeichnen bestimmte Typen von Entitäten oder sogar jedwedes Seiende als gut.
uiuiui, jedewedes Seiende ist gut? Auch Roland Koch? Der ist doch Böse, oder?
Was ist denn Böse:
Für konkrete Urteile sind Erfahrungskontexte , wie für Auer, entscheidend: auf einfachen Werteinsichten ruhen komplexere Werturteile auf, die aus dem Wertkonflikt erst entstehen – aber auch einfache Werteinsichten sind schon keineswegs selbstverständlich. Die dafür nötige Kompetenz beruht auf Erfahrung als integrierender Aneignung (nicht als Empirie, sondern als Experienz, die durch symbolische Muster vermittelt wird). Ein Ethos bildet sich demnach aus dem Zusammenwirken von Werteinsichten.
Nuja, an meiner Erfahrung der integrierenden Aneingnung werde ich nich arbeiten und dann versteh ich auch:
Wer nicht an die Existenz (standpunktunabhängiger) deontologischer Normen glaubt, kann diese immerhin darin gerechtfertigt sehen, allgemeine Werteinsichten mit höchster Dringlichkeit einzuschärfen. Normative Ethik hat, so Mieth, ihre Stärke in der Abgrenzung des Bösen und damit im Gewinn eines Rahmens für das Gute und ist demnach entweder formal oder kasuistisch. Als Vermeidungsimperative verstandene Normen bennen also das Nicht-Mehr-Gute (Böse), lassen damit aber das Gute als das material Sittliche offen.
Na Also, Roland Koch ist böse und wer Gut ist ist egal! Und wieder mal einen Nachmittag mit sinnvollen Dingen verbracht.
der Herr Oho meint dazu:FICKEN?!?!

Das objektiv (standpunktunabhängige) “Gute” oder “Böse” gibt es nicht. Die Welt IST einfach nur. Und wenn die Welt einfach nur ist, SIND auch nur die Menschen als Teil dieser Welt.
Das “Gute” und das “Böse” sind nur soziale Konstrukte, die das Zusammenleben der Menschen vereinfachen sollen. Und diese Konstrukte werden meist religiös begründet, weil es für sie keine Letztbegründbarkeit gibt. Aus diesen Konstrukten resultieren die gesellschaftlichen Normen, die somit auch nicht letztbegründbar sind.
Das, was früher in kleinen, voneinander getrennten Gruppen ganz gut funktioniert hat, scheitert jetzt aber in der globalisierten Welt, da die unterschiedlichen Normen der verschiedenen Gruppen (oder Kulturen) aufeinander prallen. Dabei ist eine rationalen Diskussion über diese Normen, gerade weil die Letztbegründetheit religiöser Natur ist, so schwierig, denn fast jede religiöse Begründung beansprucht für sich die alleinige Wahrheit.
Und was sagt uns dieser elitäre Schwachsinn? Scheiss auf alle gesellschaftlichen Normen und lebe so, wie’s Dir gefällt!!!
Oi! & Amen
Ich bin erschüttert Tom.