Kategorie: Internet

Pussy Riot

15.März.2012 - 08:58 abgelegt unter: Internet | 2808 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |

Wieder mal Russland. Seit einiger Zeit hat dort eine Punkband oder Gruppe, es sind laut einiger Berichte um die 30 Mitglieder, mit Aktionen für aufsehen gesorgt. Ähnlich wie die anarchistische Künstlergruppe Voina. Ich betrete ja ungern eine Kirche, aber Pussy Riot haben es getan, um auf die Verquickung von Politik und Kirche aufmerksam zu machen und waren offensichtlich sehr erfolgreich. Dieses Video zeigt wie sie in der Kirche spielen und am Altar oder wie man das nennt, tanzen.

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Raus aus der Kirche!!!

16.Februar.2012 - 11:15 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1231 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob alle Uffta82 Kollegen aus der Kirche ausgetreten sind. Aber dieses Jahr wäre eine nette Gelegenheit, dieses Versäumnis nachzuholen. Am besten noch im Rahmen dieser Aktion, der GBS Mainz/Rheinhessen e.V. (gottlosen Humanisten) und des Ficko Magazins (Magazin für gute Sachen und gegen Schlechte). Also, raus aus der Kirche am 5.April 2012 im Rahmen des Hasenfests.

Renter und Studenten

12.Februar.2012 - 11:34 abgelegt unter: Internet|Skuriles | 1354 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |

Eigentlich will ich mehr Abstand zu youtube nehmen, aber leider sind immer noch die meisten Videos nur dort zu finden. Heute möchte ich das Augenmerk auf dieses, etwas ältere, Video lenken.

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Freiheit heißt nein zur GEMA

12.Februar.2012 - 09:44 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1436 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |

Der Spiegel hat im Rahmen der Diskussion um ACTA einen herrlich entlarvenden Artkel veröffentlicht: Die Feinde derContentmafia sind Heuchler. Im Schlusssatz wird behauptet:

Wer die Marktwirtschaft akzeptiert, aber Urhebern das Recht aufs Wirtschaften abspricht, ist ein Heuchler.

Der Artikel ist Unsinn, weil:

  1. Die Contentmafia sind nicht die Urheber
  2. Das Urheberrecht ist das Gegenteil von Martkwirtschaft, es ist ein Schutz eines Monopols auf ein bestimmtes Produkt
  3. Die Freiheit des Urhebers wird JETZT eingeschränkt. Wer Mitglied bei der GEMA ist darf seine Lieder nicht kostenlos verteilen.

Aber die ganze Angelegenheit ist noch schlimmer, denn Aktuell wird mit Hilfe der GEMA unkommerzielle Kultur platt gemacht und damit auch die Auftrittsmöglichkeiten, für Bands wie uns.

KTS Freiburg vs. GEMA

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Sag’ nein zu ACTA!

28.Januar.2012 - 10:53 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1538 mal gelesen | 1 Kommentar |

Nein zu ACTA!

SOPA und ACTA

Momentan gibt es einige Aufregung um das brinsante Thema Internetzensur und Urheberschutz. Die Stichworte sind ACTA und SOPA.

Mit diesen Gesetz (SOPA) und Abkommen (ACTA) sollen die Urheberrechte, vor allem der amerkinaischen Filmindustrie geschützt werden. Einerseits dadurch, dass die Hoster und Online Anbieter verantwortlich gemacht werden sollen, wenn geschützte Werke auf ihrem Servern sind und anderseits durch internationale Vereinbarungen, die ebenfalls die Bestrafung von Anbieter und auch Nutzern vorsehen.

Wenn diese Gesetze in Kraft treten, ist es den Ausbeutern der Musik- und Filmindustrie möglich ohne ein Verfahren, Seiten zu sperren und vom Netz nehmen zu lassen und die Musikhörer strafrechtlich verfolgen zu lassen. Wie das aussehen soll, zeigt das Beispiel Megaupload. Da werden mal alle verantwortlichen Personen weltweit festgenommen, alle Server beschlagnahmt und somit alle Daten von allen Nutzer aus dem Netz genommen, auch unsere Aufnahmen (Die sind aber glücklicherweise wieder online).

Das auf der anderen Seite solche Angebote auch für Musiker gut sind und es nicht nur darum geht, irgendwas zu klauen – kann man eine Musikaufnahme klauen? – steht dabei nicht zur Debatte. Gerüchteweise soll Megaupload auch an einem Dienst gearbeitet haben, der die Verwertungsindustrie wohl stark unter Druck gesetzt hätte. Wenn Megabox an den Start gegangen wäre, hätten vielleicht auch noch mehr Musiker gemerkt, dass sie gar kein Label brauchen.

Dank digitaler Technik ist es heute einfach und billig Aufnahmen, millionenfach zu vervielfältigen und über’s Internet verfügbar zu machen. Und je einfacher diese angeboten wird, um so mehr wird sie verbreitet. Doch darum geht es der heutigen Musikindustrie gar nicht. Sie wollen ein Produkt verkaufen, ein Produkt, was es heute so in der Form gar nicht mehr zu geben braucht, Tonträger!

Ohne diese wird das Geschäftsmodell überflüssig und ist deshalb seit Jahren unter Druck. Um aber weiterhin ihr Milliardengeschäfte zu sichern, werden alle kriminalisiert, die nicht dieses Produkt kaufen sondern die Musik hören wollen.

Es geht also letztlich um die Freiheit Musik zu hören und betrifft daher uns alle, wenn wir in Zukunft mit einem Bein im Knast stehen, weil ein Rechtverwerter seine Millionengewinne dahinschwinden sieht und weitere Filehoster vom FBI zugemacht werden.

Wenn es keine kostenlose Möglichkeit mehr gibt Musik zu verbreiten, ist DAS das Ende der Musik!

Und nicht wie es so oft kolportiert wird, wenn die Einnahmen von Labels geschützt werden, die braucht heutzutage kein Künstler.

Nachtrag: Hier noch ein paar Links mit nützlichen Informationen, wo die Wichtigkeit und das Vorgehen dieser ganzen Sachen erklärt werden:

Punker sucht Bier (2)

20.Januar.2012 - 11:52 abgelegt unter: Internet|Neues | 1237 mal gelesen | 1 Kommentar |

Kaum haben wir unsere Aufnahmem im Netz veröffentlicht, werden uns die ersten Steine in den Weg gelegt. Scheiß Content Mafia!

Der Blog, der unsere Aufnahmen hochgeladen hat, nutzt Megaupload als Filehoster. Heute wurde der Dienst abgeschaltet, weil in den USA das kostenlose verbreiten von Musik und Filmen ein schweres Verbrechen ist. So schwer, dass den Betreibern 20(!) Jahren Knast drohen.

Dabei möchten alle das ihre Musik, Filme und Kunst verbreitet wird, wir auch. Möglichst viel und möglichst kostenlos. Denn um die Gewinne, um die es hier geht, sind nur die Gewinne der Rechteinhaber. Das sind aber in der Regel nicht die Künstler, sondern nur die Vermarkter, deren Hauptätigkeit es ist, die Verbreitung von Kunst zu verhindern oder einzudämmen.

Leider ist das korrupte System des Kapitalismus darauf ausgelegt nur denen zu dienen, die viel Geld verdienen. Was die anderen wollen ist egal und jeder der sich dagegen wehrt, wird eingesperrt. Und Leider gibt es immer noch viel zu viele, die glauben, dass System so, sei gut und würde den Musikern helfen.

“Seht – Madonna verdient Millionen, Die Rolling Stones verdienen Millionen!” – Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn die verdienen gerade deshalb Millionen, weil sie sich nicht auf die Content Mafia verlassen. Sie verdienen es, weil die Menschen bereit sind 100 EUR und mehr für ein Konzerticket zu bezahlen. An den Verkäufen von unnötigen Plastik Tonträgern verdienen nur die, die nichts dafür tun und die Künstler mit Knebelverträgen an sich binden. Aber auch itunes und ähnliche Angebote sind nur ein Blendwerk, um zu verschleiern, wer das Geld an der Musik verdient.

Genug gejammert. Es gibt aber die Aufnahmen noch kostenlos bei last.fm, leider muss man aber dort jedes Lied einzeln runterladen. Wir arbeiten aber an einer Lösung.

Grüße vom scheiss Papst

26.September.2011 - 14:37 abgelegt unter: Internet|Meinung | 2217 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |
scheiss-papst

Der Papst war in Freiburg, dass nutze dann die Staatsmacht mal eben aus um eine komplette Bauwagensiedlung zu filzen, zu durchwühlen und die Bewohner zu drangsalieren. Eine nette Überraschung für die Schattenparker in Freiburg, die dies mit einem agnostischen Dankesgruss kommentierten:

Im Geiste sind wir beim Heiligen Vater Papst Benedikt XVI., dem Ordnungsamt und dem Polizeistaat, die uns in ihrer Dreifaltigkeit endgültig ihr Verständnis zur Nächstenliebe ins Schlafzimmer getragen haben. Danke für diesen guten Morgen, danke für diesen schönen Tag.

Schlimm genug, dass man diesen beschissenen Papst ertragen muss, nein, es kommen noch eine Hunderschaft in dein Wohnzimmer gestürmt. So muss man sich wohl eine christlich fundamentale Gesellschaftordnung vorstellen.

Ich sag nur Hallejulia und alle Köpfe einziehen

Die Gestapo hatte wenigstens einen Grund

23.September.2011 - 08:53 abgelegt unter: Internet | 1590 mal gelesen | 2 Kommentare |

Es gibt Bücher und Berichte aus dem 3. Reich, in denen geschildert wird wie diese mit Jugendlichen umgegangen sind, die nicht bei den Nazis mitmarschieren wollten.

Damals war es durchaus üblich und normal, dass wenn jemand festgenommen wurde, er übel mißhandelt wurde. Nun liegt das über 60 Jahre zurück und wir haben unsere Vergangenheit angeblich aufgearbeitet, aber wenn man die Häufung der Meldungen über Polizeibrutalität liest wird einem Bange. So wie bei dem Fall der zuletzt in Bayern ( wo auch sonst?) passiert ist.

Es geht um einen 15 jährigen Schüler, dem auf einer Polizeiwache die Zähne eingeschlagen wurden. Offensichtlich völlig grundlos, weil der Bulle der nette Polizist prügeln wollte!

„Wie im Film“ habe der Polizist in Uniform den Kopf des gefesselten Buben gegen die Wand geschlagen, erklären sie. „Ich hab geschrien, ein paar Sekunden später hat er endlich aufgehört“, sagt die Mutter. Sie fragt vergeblich nach dem Namen und der Dienstnummer des Beamten. Erst um 23.30 Uhr schiebt ihr ein anderer Polizist einen Zettel mit dem Namen eines Vorgesetzten zu.

Kiffer ins KZ!

11.September.2011 - 09:50 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1114 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |

Dank Wikileaks erfährt man jetzt, wie jemand in den Genuss als Terrorverdächtiger kommt.

Das Dokument mit der ID 06FRANKFURT7924 beschreibt die Hintergründe um den Fall des angeblichen geplanten Anschlag auf den Frankfurter Flughafen von 2006. Damals schrieb die BILD Zeitung voller Panik: Terroristen wollten Flugzeug sprengen.

Es wurden sechs arabisch stämmige Männer verhaftet und dann später wieder frei gelassen, als sich heraustellte es war alles nur ein Scherz oder wie es in dem Dokument steht a naive discussion rather than a sophisticated terror plot. Die haben also am Telefon ein paar Scherze gemacht. Kann ja auch niemand ahnen, dass der Staatsschutz mithört. Aber warum wurde das Telefon abgehört?

According to Zintel [Sicherheitsbeamter des Flughafens], the employee had been suspected of
involvement in small-scale drug trafficking (fewer than ten grams of marijuana) and therefore German authorities were monitoring his phones. This monitoring lead to authorities uncovering his conversations with the suspected terrorists
regarding the plot to place a bomb on an aircraft, prompting the searches and questioning.

Also noch mal: In Hessen werden die Telefone angehört, weil jemand in den Verdacht gerät mit geringen Mengen an Gras zu gehandelt zu haben!

JaJa, der Staat muss die Augen aufhalten, jeder Kiffer in den Knast oder wie wir es in einem Lied schon ausdrückten Kiffer ins KZ!

Legalisierung Sofort!

Ein Nachtrag: Sehr schön paßt auch diese Meldung dazu, die Antiterror Maßnahmen dienen in erster Linine dazu Kiffer zu fangen.

Nehmen ist seliger als geben

24.August.2011 - 09:53 abgelegt unter: Internet | 1251 mal gelesen | Kommentare deaktiviert |

Anlässlich des unseeligen Papstbesuchs, demnächst in Freiburg, wollen wir auf die Aktion Kirchenaustrittsjahr aufmerksam machen. Im Rahmen des Besuchs sollen folgende Plakate in Berlin aufgehängt werden:

Kirchenaustritt

Mehr Informationen gibt es auf der Seite der Giordano Bruno Stiftung.