Kategorie: Internet

Sag’ nein zu ACTA!

28.Januar.2012 - 10:53 abgelegt unter: Internet|Meinung | 139 mal gelesen | 1 Kommentar |

Nein zu ACTA!

SOPA und ACTA

Momentan gibt es einige Aufregung um das brinsante Thema Internetzensur und Urheberschutz. Die Stichworte sind ACTA und SOPA.

Mit diesen Gesetz (SOPA) und Abkommen (ACTA) sollen die Urheberrechte, vor allem der amerkinaischen Filmindustrie geschützt werden. Einerseits dadurch, dass die Hoster und Online Anbieter verantwortlich gemacht werden sollen, wenn geschützte Werke auf ihrem Servern sind und anderseits durch internationale Vereinbarungen, die ebenfalls die Bestrafung von Anbieter und auch Nutzern vorsehen.

Wenn diese Gesetze in Kraft treten, ist es den Ausbeutern der Musik- und Filmindustrie möglich ohne ein Verfahren, Seiten zu sperren und vom Netz nehmen zu lassen und die Musikhörer strafrechtlich verfolgen zu lassen. Wie das aussehen soll, zeigt das Beispiel Megaupload. Da werden mal alle verantwortlichen Personen weltweit festgenommen, alle Server beschlagnahmt und somit alle Daten von allen Nutzer aus dem Netz genommen, auch unsere Aufnahmen (Die sind aber glücklicherweise wieder online).

Das auf der anderen Seite solche Angebote auch für Musiker gut sind und es nicht nur darum geht, irgendwas zu klauen – kann man eine Musikaufnahme klauen? – steht dabei nicht zur Debatte. Gerüchteweise soll Megaupload auch an einem Dienst gearbeitet haben, der die Verwertungsindustrie wohl stark unter Druck gesetzt hätte. Wenn Megabox an den Start gegangen wäre, hätten vielleicht auch noch mehr Musiker gemerkt, dass sie gar kein Label brauchen.

Dank digitaler Technik ist es heute einfach und billig Aufnahmen, millionenfach zu vervielfältigen und über’s Internet verfügbar zu machen. Und je einfacher diese angeboten wird, um so mehr wird sie verbreitet. Doch darum geht es der heutigen Musikindustrie gar nicht. Sie wollen ein Produkt verkaufen, ein Produkt, was es heute so in der Form gar nicht mehr zu geben braucht, Tonträger!

Ohne diese wird das Geschäftsmodell überflüssig und ist deshalb seit Jahren unter Druck. Um aber weiterhin ihr Milliardengeschäfte zu sichern, werden alle kriminalisiert, die nicht dieses Produkt kaufen sondern die Musik hören wollen.

Es geht also letztlich um die Freiheit Musik zu hören und betrifft daher uns alle, wenn wir in Zukunft mit einem Bein im Knast stehen, weil ein Rechtverwerter seine Millionengewinne dahinschwinden sieht und weitere Filehoster vom FBI zugemacht werden.

Wenn es keine kostenlose Möglichkeit mehr gibt Musik zu verbreiten, ist DAS das Ende der Musik!

Und nicht wie es so oft kolportiert wird, wenn die Einnahmen von Labels geschützt werden, die braucht heutzutage kein Künstler.

Nachtrag: Hier noch ein paar Links mit nützlichen Informationen, wo die Wichtigkeit und das Vorgehen dieser ganzen Sachen erklärt werden:

Punker sucht Bier (2)

20.Januar.2012 - 11:52 abgelegt unter: Internet|Neues | 116 mal gelesen | 1 Kommentar |

Kaum haben wir unsere Aufnahmem im Netz veröffentlicht, werden uns die ersten Steine in den Weg gelegt. Scheiß Content Mafia!

Der Blog, der unsere Aufnahmen hochgeladen hat, nutzt Megaupload als Filehoster. Heute wurde der Dienst abgeschaltet, weil in den USA das kostenlose verbreiten von Musik und Filmen ein schweres Verbrechen ist. So schwer, dass den Betreibern 20(!) Jahren Knast drohen.

Dabei möchten alle das ihre Musik, Filme und Kunst verbreitet wird, wir auch. Möglichst viel und möglichst kostenlos. Denn um die Gewinne, um die es hier geht, sind nur die Gewinne der Rechteinhaber. Das sind aber in der Regel nicht die Künstler, sondern nur die Vermarkter, deren Hauptätigkeit es ist, die Verbreitung von Kunst zu verhindern oder einzudämmen.

Leider ist das korrupte System des Kapitalismus darauf ausgelegt, nur denen zu dienen, die viel Geld verdienen. Was die anderen wollen ist egal und jeder der sich dagegen wehrt, wird eingesperrt. Und Leider gibt es immer noch viel zu viele, die glauben, dass System so, sei gut und würde den Musikern helfen.

“Seht, Madonna verdient Millionen, Die Rolluing Stones verdienen Millionen!” – Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn die verdienen gerade deshalb Millionen, weil sie sich nicht auf die Content Mafia verlassen. Sie verdienen es, weil die Menschen bereit sind 100 EUR und mehr für ein Konzerticket zu bezahlen. An den Verkäufen von unnötigen Plastik Tonträgern, verdienen nur die, die nichts dafür tun und die Künstler mit Knebelverträgen an sich binden. Aber auch itunes und ähnliche Angebote sind nur ein Blendwerk, um zu verschleiern wer das Geld an der Musik verdient.

Genug gejammert. Es gibt aber die Aufnahmen noch kostenlos bei last.fm, leider muss man aber dort jedes Lied einzeln runterladen. Wir arbeiten aber an einer Lösung.

Grüße vom scheiss Papst

26.September.2011 - 14:37 abgelegt unter: Internet|Meinung | 1090 mal gelesen | Keine Kommentare |
scheiss-papst

Der Papst war in Freiburg, dass nutze dann die Staatsmacht mal eben aus um eine komplette Bauwagensiedlung zu filzen, zu durchwühlen und die Bewohner zu drangsalieren. Eine nette Überraschung für die Schattenparker in Freiburg, die dies mit einem agnostischen Dankesgruss kommentierten:

Im Geiste sind wir beim Heiligen Vater Papst Benedikt XVI., dem Ordnungsamt und dem Polizeistaat, die uns in ihrer Dreifaltigkeit endgültig ihr Verständnis zur Nächstenliebe ins Schlafzimmer getragen haben. Danke für diesen guten Morgen, danke für diesen schönen Tag.

Schlimm genug, dass man diesen beschissenen Papst ertragen muss, nein, es kommen noch eine Hunderschaft in dein Wohnzimmer gestürmt. So muss man sich wohl eine christlich fundamentale Gesellschaftordnung vorstellen.

Ich sag nur Hallejulia und alle Köpfe einziehen

Die Gestapo hatte wenigstens einen Grund

23.September.2011 - 08:53 abgelegt unter: Internet | 385 mal gelesen | 2 Kommentare |

Es gibt Bücher und Berichte aus dem 3. Reich, in denen geschildert wird wie diese mit Jugendlichen umgegangen sind, die nicht bei den Nazis mitmarschieren wollten.

Damals war es durchaus üblich und normal, dass wenn jemand festgenommen wurde, er übel mißhandelt wurde. Nun liegt das über 60 Jahre zurück und wir haben unsere Vergangenheit angeblich aufgearbeitet, aber wenn man die Häufung der Meldungen über Polizeibrutalität liest wird einem Bange. So wie bei dem Fall der zuletzt in Bayern ( wo auch sonst?) passiert ist.

Es geht um einen 15 jährigen Schüler, dem auf einer Polizeiwache die Zähne eingeschlagen wurden. Offensichtlich völlig grundlos, weil der Bulle der nette Polizist prügeln wollte!

„Wie im Film“ habe der Polizist in Uniform den Kopf des gefesselten Buben gegen die Wand geschlagen, erklären sie. „Ich hab geschrien, ein paar Sekunden später hat er endlich aufgehört“, sagt die Mutter. Sie fragt vergeblich nach dem Namen und der Dienstnummer des Beamten. Erst um 23.30 Uhr schiebt ihr ein anderer Polizist einen Zettel mit dem Namen eines Vorgesetzten zu.

Kiffer ins KZ!

11.September.2011 - 09:50 abgelegt unter: Internet|Meinung | 470 mal gelesen | Keine Kommentare |

Dank Wikileaks erfährt man jetzt, wie jemand in den Genuss als Terrorverdächtiger kommt.

Das Dokument mit der ID 06FRANKFURT7924 beschreibt die Hintergründe um den Fall des angeblichen geplanten Anschlag auf den Frankfurter Flughafen von 2006. Damals schrieb die BILD Zeitung voller Panik: Terroristen wollten Flugzeug sprengen.

Es wurden sechs arabisch stämmige Männer verhaftet und dann später wieder frei gelassen, als sich heraustellte es war alles nur ein Scherz oder wie es in dem Dokument steht a naive discussion rather than a sophisticated terror plot. Die haben also am Telefon ein paar Scherze gemacht. Kann ja auch niemand ahnen, dass der Staatsschutz mithört. Aber warum wurde das Telefon abgehört?

According to Zintel [Sicherheitsbeamter des Flughafens], the employee had been suspected of
involvement in small-scale drug trafficking (fewer than ten grams of marijuana) and therefore German authorities were monitoring his phones. This monitoring lead to authorities uncovering his conversations with the suspected terrorists
regarding the plot to place a bomb on an aircraft, prompting the searches and questioning.

Also noch mal: In Hessen werden die Telefone angehört, weil jemand in den Verdacht gerät mit geringen Mengen an Gras zu gehandelt zu haben!

JaJa, der Staat muss die Augen aufhalten, jeder Kiffer in den Knast oder wie wir es in einem Lied schon ausdrückten Kiffer ins KZ!

Legalisierung Sofort!

Ein Nachtrag: Sehr schön paßt auch diese Meldung dazu, die Antiterror Maßnahmen dienen in erster Linine dazu Kiffer zu fangen.

Nehmen ist seliger als geben

24.August.2011 - 09:53 abgelegt unter: Internet | 551 mal gelesen | Keine Kommentare |

Anlässlich des unseeligen Papstbesuchs, demnächst in Freiburg, wollen wir auf die Aktion Kirchenaustrittsjahr aufmerksam machen. Im Rahmen des Besuchs sollen folgende Plakate in Berlin aufgehängt werden:

Kirchenaustritt

Mehr Informationen gibt es auf der Seite der Giordano Bruno Stiftung.

Das Leben

27.April.2011 - 08:19 abgelegt unter: Internet | 1152 mal gelesen | Keine Kommentare |

Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die immer tödlich endet.

Zugegeben eine etwas heitere Aussage für eine traurige Angelegenheit. Aber es trifft jeden, nun hat es Poly Styrene die ehemalige Sängerin von X-Ray-Spex getroffen. Sie starb am 25.4.2011 mit 53 Jahren, an den Folgen einer Krebserkrankung. Noch eine Woche zuvor hat sie ein Interview gegeben, aber lest selbst.

Noch mehr Dead Punk Stars

Voll breit!

18.April.2011 - 20:56 abgelegt unter: Internet|Meinung | 839 mal gelesen | Keine Kommentare |

Die Tage erging mal wieder so ein unsägliches Cannabis Urteil, mit denen die deutsche Justiz in letzter Zeit vermehrt den armen Konsumenten drangsaliert. Nun darf offensichtlich die Führerscheinstelle, bei geringsten Mengen an THC Carbonsäure im Blut, einen sofortigen Führerscheinentzug anordnen! Ohne ärztliches Gutachten oder MPU!

Im Urteil steht nichts vom THC im Blut, aber dem Verurteiltem wird unterstellt, mit einem THC COOH Gehalt (THC Carbonsäure -Das ist ein wirkungsloses Abbauprodukt vom THC) von 94ng/l notorischer Kiffer zu sein und deshalb nicht geeignet ein Fahrzeug zu führen.

Dabei führt der Richter die DaldrupTabelle an, die aber genau das nicht besagt, sondern, dass bei einer zweiten Kontrolle (i.d.R. beim ärtzlichen Gutachten) ein Wert höher als 10 ng/l darauf schliessen lassen. Aber eben nicht mit dem Wert, der bei der Kontrolle festgestellt wurde. Auch das der Verurteilte mehrere Gutachten erstellen lassen hat, hat den Richter nicht erweicht.

Jetzt ist es also nicht nur so, dass es eine Null Promillegrenze für Kiffer gibt. Da schon die analytische Nachweisgrenze von THC mit 2 ng/l ausreicht um 500 € Bußgeld latzen zu müssen und mit grosser Wahrscheinlichkeit eine MPU machen zu müssen. Obwohl alle Untersuchungen einen deutlich höheren Grenzwert empfehlen. Da z.T. kaum negative Auswirkungen auf das Fahrverhalten bei niedrigen Konzentrationen festgestellt wurden. Schon 1997 hat Stephan Quensel eine Grenze von 8-10 ng empfohlen. Insofern ist diese Führerscheinentziehungs Scheiße und das Bußgeld, in den meisten Fällen, eine absolute Schweinerei und Ungerechtigkeit.

Alles in allem, ist dieses Urteil an Unwissenheit und Niedertracht, in den Begründungen, kaum zu überbieten. Aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl beim lesen des Urteiltextes, dass der Richter vielleicht auch irgendwelche Drogen nimmt? Lest mal diese Passage durch:

Entgegen der vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, dem Oberverwaltungs­gericht Mecklenburg-Vorpommern und dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof vertretenen Auffassung kann dem Erklärungsverhalten des Fahrerlaubnisinhabers aber nicht bloß dann Bedeutung beigemessen werden, wenn er einen gelegentlichen Cannabiskonsum einräumt. Das Erklärungsverhalten kann vielmehr auch ansonsten von rechtlicher Relevanz sein, weil sich ihm – in Verbindung mit weiteren Gegebenheiten – mit einer für die Überzeugungsbildung hinreichenden Gewissheit entnehmen lässt, dass der betreffende Fahrerlaubnis­inhaber bereits öfter als nur das eine Mal, auf das seine Verkehrsteilnahme unter Cannabiseinfluss zurückzuführen war, Cannabis zu sich genommen hat. Dem steht die Tatsache nicht entgegen, das die „Gelegentlichkeit“ der Cannabis­einnahme eine der Tatbestandsvoraussetzungen für die – regelmäßige – Fahr­ungeeignetheit nach Maßgabe von Nummer 9.2.2 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis­verordnung – FeV – und den Erlass einer Fahrerlaubnisentziehungsverfügung auf dieser Grundlage ist und es deshalb der anordnenden Behörde obliegt, darzulegen und erforderlichenfalls zu beweisen, dass der betreffende Fahr­erlaubnisinhaber nicht lediglich einmalig Cannabis konsumiert hat.

Das ist unglaublich! Welcher Mensch schreibt sowas? Wen möchte er mit diesem verquirltem Zeugs beeindrucken?

Noch mal der Link zum Urteil des OVG Koblenz: 10 B 11400/10.OVG

Und ein paar Links zu Informativen Seiten über Cannabis und Recht:

  • Cannabislegal – sammelt Urteil, Untersuchungen und viele, viele Informationen. Leider hat die Seite keinen Newsfeed, aber die Neuigkeiten, sind immer aktuell.
  • DHV (deutsche Hanfverband) – ist politisch Aktiv und startet immer mal wieder Aktionen oder schreibt Politikern.
  • Verein für Drogenpolitik

Kunst und Politik

11.April.2011 - 15:13 abgelegt unter: Internet|Skuriles | 1013 mal gelesen | 1 Kommentar |

Ich hatte vor kurzem über die Künstlergruppe Voina berichtet. Das sind die, die den Riesenpimmel auf die Brücke gegenüber dem KGB (bzw. FSB) gemalt haben.

Dick captured by KGB -. 14 June 2010.
Dick captured by KGB

Dafür haben sie nun einen offiziellen Kunstpreis vom Kulturministerium Russlands erhalten. Weil die Mitglieder die gegen diese Preisverleihung waren, nicht als Konformisten da stehen wollten, hatten sie zugestimmt.

Die Unterstützung beruht auf Gegenseitigkeit Yerofeyev, ein Mitglied der Jury, ist derjenige, in dessen Gerichtsverhandlung Voina mit einem Auftritt von Cock in the Ass protestierten. Soweit ich das verstehe, sollte der damals wegen sowas wie Gotteslästerung angeklagt werden, zumindest hat die Kirche ihn angeklagt.

Die 400.000 Rubel Preisgeld (ca. 10.000 EUR) kriegen politische Gefangene in Russland. Und das obwohl noch immer zwei von denen im Knast sitzen und wegen Hooliganismus angeklagt sind. Sympathische Leute!

Fuck youtube!

Nachtrag: Bei der Recherche fiel mir das hier auf: http://www.youtube.com/watch?v=w0XdKh91k20. Youtube hat das Video zensiert, das zeigt wie einer von Voina mit einem blauen Eimer auf dem Kopf über Bullenwagen läuft.

Dieser Content enthält eventuell Material, das von der YouTube-Community gemeldet wurde und möglicherweise für manche Nutzer unangemessen ist.

Ein Mensch mit einem blauen Eimer auf dem Kopf ist unangemessen? youtube ist mittlerweile auch so eine Scheiße die man boykottieren sollte. Die machen sich immer mehr zu Handlangern der Obrigkeit und der Contentmafia.

gefunden bei fefe

Es geht auch anders

4.April.2011 - 16:16 abgelegt unter: Internet|Skuriles | 1570 mal gelesen | 2 Kommentare |

Vorgestern hat der Verein Trekt Uw Plant seine erste Ernte 2011 vorgestellt. Für jedes der 30 Mitglieder gab es 25 Gramm Gras. Seit 2005 ist in Belgien der Anbau einer Pflanze pro Person erlaubt. Aus diesem Grund hat sich der Verein gegründet, als Cannabis Social Club, der für die Vereinsmitglieder das Gras anbaut.

Während die Poltiker in Deutschland, die Kiffer noch immer am liebsten in’s KZ sperren würden und nach dem kleinen Rückschlag in Holland, sind das ja mal wieder etwas hoffnungsfrohe Nachrichten.

Die erste Ernte 2011